Bislang trägt der Jaguar XE nicht im erhofften Maß zum Wachstum bei Jaguar Land Rover bei. Die

Bislang trägt der Jaguar XE nicht im erhofften Maß zum Wachstum bei Jaguar Land Rover bei. Die Absatzzahlen der britischen Marken liegen hinter den Erwartungen zurück. Bild: JLR

Jaguar Land Rover (JLR) gilt als eine der großen Zukunftswetten unter den Premium-Herstellern. Mit einem Schwung neuer Modelle, der starken Aufstellung von Land Rover als SUV-Marke und mit dem Kompaktmodell Jaguar XE will man die deutschen Premium-Hersteller weltweit fordern. Bislang bleibt der erwartete Absatzaufschung aber aus. Im ersten Halbjahr verkauften die zum indischen Tata-Konzern gehörenden Marken laut Zahlen von IHS Automotive knapp 240.000 Einheiten – 0,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014. Während die im Verbund dominierende Marke Land Rover immerhin einen kleinen Zuwachs um 2,5 Prozent auf 201.713 verkaufte Autos verzeichnete, ging es bei Jaguar um 14 Prozent auf 37.499 verkaufte Autos abwärts. Möglicher Grund: die Kunden warten auf den mit großem Tamtam angekündigten Jaguar XE, der erst in wenigen Märkten erhältlich ist.

Als schwierig schätzt IHS Automotive die Lage von JLR in China ein. Just, da man auf dem größten Automarkt der Welt in Erwartung anziehender Verkaufszahlen mit JV-Partner Chery die lokale Fertigung gestartet hat, gehen die Absätze dort in die Knie. Im Im Juni rutschten die Verkaufszahlen der Marken um 46 Prozent in den Keller. Land Rover verloren 40 Prozent, Jaguar über 65 Prozent.

Dennoch bleibt IHS mit Blick auf das Gesamtjahr optimistisch für die Briten. Für das Gesamtjahr erwarten die Marktexperten einen Absatzzuwachs um 12,5 Prozent auf 510.000 Einheiten, bis 2020 trauen sie JLR 800.000 Einheiten zu. Kritisch müsse man aber die Entwicklung in China verfolgen.

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