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Erfolgsmodell: Der Seat-Vorstand steht hinter dem Seat Ateca. Bild: Seat

| von Frank Volk

Mit einem Plus von 25 Prozent beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern kam Seat auf knapp 500 Millionen Euro, hinzu kommen ein operativer Gewinn von 143 Millionen Euro und ein um 3,2 Prozent auf 8,597 Milliarden gewachsener Umsatz. Kein Wunder, dass Seat-Markenchef Luca de Meo angesichts solcher Zahlen und eines in den vergangenen vier Jahren um 30 Prozent gewachsenen Fahrzeugabsatzes (2016: 408.700 Einheiten) betonte: „Seat ist ein solides Unternehmen geworden.“ Man könne sich nach der Restrukturierung nun auf die weitere Entwicklung und das Wachstum der Marke fokussieren.

Dabei werde 2017 mit dem neuen Ibiza und vor allem dem im Herbst kommenden Arona – dem zweiten, unterhalb des Ateca angesiedelten SUV – ein „sehr spezielles Jahr“ für die Marke. Beide Autos werden auf der im Seat-Stammwerk in Martorell (Spanien) installierten MBQ AO-Plattform gefertigt.

Zum starken Ergebnis 2016 hat in hohem Maß der Ateca beigetragen. Aber auch Leon und Alhambra streuerten mit starken Absatzzahlen ihren Teil dazu bei, dass die VW-Tochter den vierten Verkaufsrekord in Folge verzeichnete.

Beim künftigen Wachstum setzt de Meo allerdings nicht nur auf neue Modelle. Vertieft werden soll auch der Produktionsfootprint. Ein wichtiger Meilenstein hierzu ist der im zweiten Halbjahr 2017 angesetzte Produktionsstart des neuen Werks in Algerien.

Seat Ateca: Erfolgsmodell der VW-Tochter