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James Muir: "Der Weg zur Rentabilität ist lang und hart." - Bild: Seat

Wie der Automobilhersteller am Donnerstag in Martorell bei Barcelona mitteilte, sanken die Nettoverluste 2012 im Vergleich zum Vorjahr um gut die Hälfte auf 30 Millionen Euro. Trotz der schwierigen Lage auf dem Automarkt in Südeuropa habe Seat das dritte Jahr in Folge eine Besserung erzielt.

“Das vergangene Jahr war mit dem substanziellen Rückgang der Fahrzeugnachfrage in Südeuropa noch schwieriger als prognostiziert”, so Seat-Präsident James Muir.

Zur Sicherung der Zukunft habe der Konzern 650 Millionen Euro investiert, mehr als je zuvor. Das VW-Sorgenkind steigerte laut Jahresbilanz seine Exporte um 83 Prozent und ist in 77 Ländern präsent. Vor allem in Deutschland (plus 22,5 Prozent) und Mexiko (16,6) habe das Unternehmen deutlich mehr Autos abgesetzt, teilte Seat mit. Allerdings konnten die Exporte den Rückgang in Südeuropa um 16 Prozent nicht ausgleichen.

Insgesamt lieferte Seat im vorigen Jahr 321 000 Fahrzeuge aus, 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Muir räumte ein, dass das Unternehmen voraussichtlich auch 2013 keine Gewinne erwirtschaften werde. “Der Weg zur Rentabilität ist lang und hart”, sagte er.

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dpa/Seat/Guido Kruschke