Wolfgang Krause SHW

Wolfgang Krause: SHW bietet wichtige Komponenten an, die zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und damit von CO2-Emissionen beitragen. - Bild: SHW

Im besten Fall würde das Emissionsvolumen somit bei 88,2 Millionen Euro einschließlich Mehrzuteilungsoption liegen. Die Zeichnungsfrist beginnt an diesem Freitag.

Die angebotenen Aktien stammen vor allem aus dem Besitz der SHW Holding, die derzeit einen Anteil von rund 94 Prozent hält. Im Rahmen des Börsengangs würde sich dieser bei Ausübung der Mehrzuteilung auf rund 46 Prozent verringern. Insgesamt werden gut 2,6 Millionen Aktien angeboten. Zudem können weitere knapp 400.000 Aktien zugeteilt werden.

Der Hersteller von Pumpen, Motorkomponenten und Bremsscheiben verfügt nach Darstellung von Vorstandschef Wolfgang Krause über “vielversprechende Wachstumsperspektiven”. SHW biete wichtige Komponenten an, die zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und damit von CO2-Emissionen beitragen. Der Trend zur CO2-Reduzierung bleibe auch künftig “Haupttreiber” des Wachstums.

Zusätzliche Absatzchancen sieht die Unternehmensführung auf Grund der “voraussichtlich zunehmenden Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antriebskonzepten”. Bei Hybrid-Fahrzeugen kommen bereits SHW-Komponenten in der Serienfertigung zum Einsatz.

Den Aktionären verspricht SHW-Finanzvorstand Oliver Albrecht, künftig 30 bis 40 Prozent des Jahresüberschusses nach dem IFRS-Bilanzstandard als Dividende auszuschütten. SHW strebt die Aufnahme in den Prime Standard des regulierten Marktes an. Im ersten Quartal 2011 erzielte der schwäbische Konzern einen Umsatz von rund 88,5 Millionen Euro, 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Aufgrund des internationalen Trends zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Fahrzeugen erwartet sich das Unternehmen weitere Wachstumschancen. SHW hat vier Produktionsstandorte in Deutschland und beschäftigt insgesamt gut 1.000 Mitarbeiter.

dpa-AFX/Guido Kruschke