Sixt Schlüsselübergabe

Autovermieter Sixt will seine Vermietflotte kurzfristig deutlich reduzieren, um damit entsprechende Kapazitäten und Liquidität freizusetzen. Bild: Sixt

| von Roswitha Maier

Die Verschiebung von Investitionen sowie Einsparungen bei Personal- und Sachaufwendungen in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro solle die Kostensituation deutlich verbessern, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zudem werde Sixt die Vermietflotte kurzfristig deutlich reduzieren und damit entsprechende Kapazitäten und Liquidität freisetzen.

Der Konzern bestätigte die erst vor wenigen Tagen abgegebene Prognose eines starken Umsatz- und Gewinnrückgangs im Jahr 2020 im Prinzip, setzte aber auch ein Fragezeichen dahinter. Die Ziele hängen davon ab, dass sich die erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens sowie des privaten wie geschäftlichen Reiseverkehrs in den für Sixt relevanten Märkten im Jahresverlauf schrittweise wieder verringern, hieß es.

Sixt rechnet für das Jahr 2021 mit einer Rückkehr zur Normalität. Dann werde eine deutliche Steigerung des Umsatzes und ein leichtes Plus beim Gewinn vor Steuern erwartet - und zwar nicht im Vergleich zu 2020, sondern zu 2019, als das Unternehmen ein Rekordergebnis einfuhr.