Verkaufsschlager: Der Octavia ist weltweit aktuell der meistverkaufte Skoda. - Bild: Skoda

Verkaufsschlager: Der Octavia ist weltweit aktuell der meistverkaufte Skoda. - Bild: Skoda

In Deutschland wurden im Juni 13.343 Fahrzeuge der Marke zugelassen. Verglichen mit dem „normalen“, nicht von der Abwrackprämie angeheizten Zeitraum von 2008 konnte Skoda seine Zulassungszahlen um fast fünf Prozent auf insgesamt 67.556 Einheiten erhöhen und bleibt damit mit einem Marktanteil von 4,6 Prozent Importmarke Nummer eins in Deutschland. Bestseller unter den Importmodellen sind Fabia (4.804 Fahrzeuge im Juni) und Octavia (4.258 Fahrzeuge im Juni); auch kumuliert liegen die beiden Skoda-Baureihen deutlich vorn.

Großen Anteil an den weltweiten Rekordzahlen der Marke hat vor allem der chinesische Markt. Hier betrug das Auslieferungsplus im Juni 2010 im Vorjahresvergleich 50 Prozent; dies entspricht 15.158 Fahrzeugen. Von Januar bis Juni wurden in China 84.135 Fahrzeuge ausgeliefert und damit rund 83 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Gut entwickelten sich für Skoda auch andere Märkte. In den Überseeregionen konnte der Absatz in den ersten sechs Monaten um fast 50 Prozent auf rund 25.000 Einheiten gesteigert werden. In Osteuropa legte die Marke im Juni um 48,2 Prozent zu. In Russland wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat doppelt so viele Fahrzeuge verkauft. In Westeuropa (ohne Deutschland) steigerte sich der Absatz um 34,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 auf 117.283 Fahrzeuge. Deutliche Zuwächse gab es in Großbritannien (+61,2 %) und Spanien (mit Kanaren; +50%).

Auch auf dem heimischen Markt ist die Entwicklung für Skoda positiv. 5.743 Fahrzeuge wurden im Juni ausgeliefert. Kumuliert lagen die Verkaufszahlen damit um 16,6 Prozent über denen von 2009.

Weltweit am meisten nachgefragt ist der Octavia, dessen Absatz stieg in den ersten sechs Monaten um 20 Prozent auf 158.024 Autos. Die Absatzzahlen des Flaggschiffes von Skoda konnten mit dem in vielen Märkten neu eingeführten Superb Combi um rund 150 Prozent auf 47.830 Autos gesteigert werden.