Die Bauarbeiten am neuen Presswerk haben begonnen. Bild: Skoda

Die Bauarbeiten am neuen Presswerk haben begonnen. Bild: Skoda

In der neuen Halle installiert die VW-Tochter ab Frühjahr 2016 eine neue, hochmoderne Servo-Pressenstraße, die künftig erstmals große Auto-Karosserieteile aus Aluminium pressen kann. Die Maßnahme ist Teil einer großangelegten Nachhaltigkeits-Offensive. Erst vor zwei Jahren hatte der Autobauer im Werk Mladá Boleslav die Servo-Pressenstraße PXL 1 in Betrieb genommen.

Die künftige Servo-Pressenstraße PXL 2 kann erstmals große Aluteile pressen, arbeitet äußerst energieeffizient und ist einfach zu bedienen. Durch die Wiedergewinnung der beim Pressen freigesetzten Energie verbraucht die neue Pressenlinie im Dauerbetrieb im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen bis zu 15 Prozent weniger Energie.

“Das neue Presswerk macht unsere Produktion erneut ein gutes Stück umweltgerechter, effizienter und zukunftsorientierter”, sagt Michael Oeljeklaus, Skoda-Produktionsvorstand. “Ebenso wie die PXL 1 wird die neue Anlage erheblich zu einer nachhaltigen Produktion in Mladá Boleslav beitragen.”

Die neue Anlage wird zu den modernsten ihrer Art in Mitteleuropa gehören. 14 dezentral arbeitende Servomotoren sorgen für den Lauf der ganzen Linie. Damit können die einzelnen Prozesse an der PXL-Linie deutlich flexibler angepasst werden als bei früheren, von einem großen Motor angetriebenen Pressenanlagen. Beeindruckend sind die Umrüstzeiten: Werkzeugwechsel erfolgen in nur drei Minuten. Zum Vergleich: Noch Ende der 1990er-Jahre benötigte man für einen Werkzeugwechsel etwa 15 Minuten, also fünfmal so lange.

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gp