Skoda Superb

Skoda kann sich durchaus vorstellen, seine Superb-Produktion nach Deutschland zu verlagern. Die Gewerkschaften kämpfen dagegen. Bild: Skoda

| von Stefan Grundhoff

In einer Erklärung wies der Gewerkschaftsausschuss „kategorisch die Möglichkeit zurück, die Produktion von Modellen wie dem Superb an einen anderen Ort außerhalb der Tschechischen Republik zu verlagern“, so ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Skoda Superb wird derzeit neben dem Karoq und dem Kodiaq im Kvasiny-Werk gebaut. Der Erfolg der beiden neuen SUV hat zuletzt dazu geführt, dass Skoda insbesondere die Nachfrage nach dem Karoq nicht befriedigen konnte. Daher ist es bereits geplant, eine zweite Karoq-Produktionsstätte in Osnabrück zu eröffnen, um die Wartezeiten zu verkürzen.

In der Stellungnahme sagte Skoda-Gewerkschaftsführer Jaroslav Povsik, der Superb sei ein Vorzeigemodell und „ein Teil unserer DNA. Wir müssen eine Lösung finden, um für Superb zu kämpfen, was für uns alle wichtig ist. Es schafft Profit, den wir verpassen würden.“

Volkswagen wolle sich nicht zu den "Spekulationen" äußern, so eine Sprecherin auf Nachfrage von Reuters.

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