Skoda plant die Einführung eines preisgünstigen Einstiegsmodells. (Bild: Skoda)

Skoda plant die Einführung eines preisgünstigen Einstiegsmodells. (Bild: Skoda)

Die tschechische VW-Tochter Skoda will ihre weltweite Fertigung bis 2020 auf rund 1,5 Millionen Fahrzeuge jährlich ausweiten. Der Chairman von Skoda Auto AS, Winfried Vahland, sagte am Dienstag, Ziel sei ein mindestens verdoppelter Absatz gegenüber dem aktuellen Niveau bis zum Ende der Dekade.

Dazu beitragen sollen Absatzsteigerungen und verstärkte Fahrzeugmontage auf Auslandsmärkten, vor allem in China und Indien. Auch in Russland, wo Skoda zusammen mit der Konzernmutter Volkswagen ein Werk betreibt, soll die Produktion hochgefahren werden. Im vergangenen Jahr haben die Tschechen weltweit gut 684.000 Autos verkauft, 1,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Möglich machte dies eine Verdoppelung beim China-Absatz auf mehr als 122.000 Einheiten. In Europa dagegen schwächelte der Absatz in der Krise.

Skoda plant nach früheren Angaben ein preisgünstiges Einstiegsmodell zusätzlich zu den aktuell fünf Modellen in der Produktpalette. Ausgeweitet werden soll die Montage auch in den drei tschechischen Werken des Konzerns. Die Kapazitäten könnten später auch dazu genutzt werden, um Autos anderer VW-Marken zu bauen.

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