Serienproduktion des neuen Skoda Fabia im Stammwerk Mladá Boleslav.

Die MQB-A0 Global Plattform dient als Basis für Einstiegsmodelle der Konzernmarken wie etwa dem Skoda Fabia. Bild: Skoda

Nach der von Skoda speziell angepassten sogenannten MQB-A0-IN-Plattform für den indischen Markt übernimmt die Konzern-Marke nun erstmals die Verantwortung für eine globale Plattform. Wie Skoda mitteilt, werden die tschechische Marke sowie Volkswagen neue Einstiegsmodelle für Regionen mit großem Wachstumspotenzial wie Indien, Russland, Afrika sowie die ASEAN-Staaten und Lateinamerika entwickeln. "Wir bringen unsere Entwicklungskompetenz ein, übernehmen noch mehr Verantwortung im Volkswagen-Konzern und stärken gleichzeitig den Hauptsitz von Skoda Auto als wichtigen europäischen Entwicklungsstandort für den Konzern", sagt Skoda-CEO Thomas Schäfer.

Skoda sei als Marke mit großer Expertise in der Einstiegsmobilität hierfür optimal aufgestellt, betont VW-Markenchef Ralf Brandstätter und hebt dabei auf die mit der umfassenden Plattformstrategie verbundenen Skaleneffekte ab. Die MQB-A0 Global Plattform kommt weltweit zum Einsatz und dient als Basis für neue Modelle mit
Verbrennungsmotoren in den Einstiegssegmenten. Anfang Juni meldete Skoda den Serienanlauf des SUV Kushaq im indischen Werk Chakan in Pune. Der Kushaq ist das erste Serienmodell, das auf dem speziell angepassten MQB-A0-IN-Version des Modularen Querbaukastens für den indischen Markt basiert.

Ihre sogenannte Emerging-Market-Plattform wollen Skoda und Volkswagen auch für weitere Modelle der Marken nutzen. So soll der Kushaq mittelfristig auch in anderen Schwellenländern angeboten werden. Ein zweites Modell stehe bereits in den Startlöchern und werde noch in diesem Jahr präsentiert, heißt es von Seiten der Tschechen. Mit der Plattform zahlt der OEM auf die Strategie 2030 ein, mit der man bis zum Ende des Jahrzehnts zu den fünf absatzstärksten Autoherstellern Europas gehören will und mit einer Umsatzrendite von mindestens acht Prozent zur Cash Cow im Konzern werden möchte. Skoda meldete mit Blick auf die Produktstrategie erst im Juni Veränderungen im Management: So übernahm Roland Villinger die Leitung der neu geschaffenen Position Unternehmens- und Produktstrategie.

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