Skoda_Yeti_Fahrzeugproduktion

Weil die Produktionszahl des Yeti in Kvasiny immer noch auf Hochtouren läuft, dort aber auch der stark gefragte Seat Ateca gebaut wird, weiter Skoda nun die

Die Schlagzeilen gehörten zuletzt dem kommenden Skoda Kodiaq, für brummenden Absatz sorgt weiter der Yeti. Weil die Nachfrage nach dem ersten SUV im Modellportfolio auch sieben Jahr nach dem Marktstart hoch ist und die Verkaufszahlen zuletzt zulegten, baut die VW-Tochter die Produktionskapazitäten weiter aus, respektive der Hersteller verschiebt diese. Denn ein weiterer Grund ist die hohe Nachfrage nach dem Seat Ateca, der ebenfalls in Tschechien gebaut wird und stark nachgefragt ist. Für beide Modelle reicht die vorhandene Fertigungskapazität in Kvasiny schlicht nicht aus. Aus dem Engpass hilft man sich nun heraus, indem man freie Kapazitäten im Werk Nischni Nowgorod nutzt und zusätzliche Yeti-Kapazitäten dorthin verlagert.

 Im russischen Werk, das von Volkswagen Russland und dem lokalen Hersteller GAZ betrieben wird, wird der Yeti seit 2012 neben dem Octavia als eines von zwei Skoda-Modellen produziert.

In diesem Jahr wurden bis Ende August knapp 62.000 Yeti verkauft, im vergangenen Jahr waren es 99.500. Der Nachfolger des aktuellen Modells wird voraussichtlich beim Genfer Autosalon 2017 gezeigt. Das Auto dürfte in der nächsten Generation bei den Abmessungen auf Tiguan-Format anwachsen.

Mit der Ausweitung der Produktion in Russland könne man nun die Nachfrage nach dem Auto zufriedenstellend bedienen, so Skoda-Produktions- und Logistikvorstand Michael Oeljeklaus.