Jaguar Land Rover

Auf den kommenden britischen Premierminister wird schon Druck aufgebaut, bevor er überhaupt feststeht – gerade von der lokalen Autoindustrie. Bild: JLR

| von Stefan Grundhoff

In einer Erklärung warnt der SMMT davor ein harter Brexit mit Verzögerungen an der Grenze könne laut aktuellen Berechnungen für die britische Automobilindustrie zu Verlusten in Höhe von 50.000 britischen Pfund pro Minute führen. Im schlimmsten Fall wären dies 70 Millionen britische Pfund pro Tag. Zudem würden sich die zusätzlichen Zölle nach den Bedingungen der Welthandelsorganisation (WTO) pro Jahr auf bis zu 4,5 Milliarden britischen Pfund belaufen.

Der Geschäftsführer des SMMT, Mike Hawes: „Das Automobil ist bedeutsam für den britischen Handel und die Wirtschaft, und dieser Bericht zeigt, dass eine gute Zukunft möglich ist, wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden. "No Deal" bleibt jedoch eine klare und gegenwärtige Gefahr. Wir sehen bereits jetzt die Folgen dieser Unsicherheit, die Angst vor dem 'No Deal'. Die erste Aufgabe des nächsten Premierministers im Amt muss es sein, einen Deal zu finden, der reibungslosen Handel sicherstellt, da für unsere Branche 'No Deal' nicht in Frage kommt und wir nicht den Luxus von viel Zeit haben.“