Ssangyong Korando

Der starke Won und gestiegene Arbeitskosten verhageln Ssangyong das Ergebnis. Ein Lichtblick ist die starke Nachfrage nach dem SUV Korando. – Bild: Ssangyong

Vor allem der starke Won belastet den Autohersteller und sorgt für rückläufige Fahrzeugexporte aus Korea. In den ersten neun Monaten sackten die Verkaufszahlen um 8,3 Prozent ab. Die Südkoreaner leiden zudem unter der schwierigen Marktlage in Russland, einem für SsangYong wichtigen Markt. Nach 34.054 verkauften Autos in Russland im Vorjahr, werden 2014 gut 10.000 Einheiten weniger dort erwartet.

Die Südkoreaner haben inzwischen auch ihr Absatzziel für dieses Jahr von ursprünglich geplanten 160.000 Einheiten auf 150.500 Fahrzeuge gekürzt. Auch diese Zahl dürfte nach Einschätzung von IHS Automotive nur schwer zu halten sein. Einen Lichtblick gibt es aus China. Dort hat die Marke der Fahrzeugabsatz verdoppelt, spielt aber mit 10.900 verkauften Autos nur eine untergeordnete Rolle. 84 Prozent der Verkäufe dort gehen übrigens auf das Konto des SUV Korando.

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Frank Volk / Quelle: IHS Automotive