Ein Auto von SsangYong aus der Frontansicht.

SsangYong wurde vor zehn Jahren vom indischen Autobauer Mahindra & Mahindra übernommen. Bild: SsangYong

Der Autohersteller SsangYong könnte kurz vor der Übernahme stehen. Von den ursprünglich elf Interessenten haben mit den südkoreanischen Konsortien Edison Motors und EL B&T sowie dem kalifornischen Startup Indi EV nun drei Unternehmen konkrete Investitionsvorschläge eingereicht. Diese wurden von SsangYong und Ernst & Young Korea hinsichtlich der Finanzen sowie durch eine virtuelle Werksbesichtigung geprüft.

Bis Ende des Monats soll auf dieser Grundlage sowie den gerichtlich vereinbarten Fusions- und Übernahmevorschriften ein bevorzugter Investor ausgewählt und finale Verhandlungen aufgenommen werden. Dabei sei nicht nur die Höhe des Angebotes entscheidend, sondern auch, inwiefern SsangYong nach der Übernahme als stabiles Unternehmen fortgeführt werden kann, so der südkoreanische OEM.

Nach finanziellen Schwierigkeiten hatte vor zehn Jahren der indische Autobauer Mahindra & Mahindra das Unternehmen übernommen. Die Sanierungsversuche zeigten jedoch nur wenig Wirkung: SsangYong meldete mittlerweile Insolvenz an. Bislang soll der südkoreanische Hersteller von Elektrobussen, Edison Motors, das höchste Angebot von rund 430 Millionen US-Dollar abgegeben haben – allerdings werden in Medienberichten auch höhere Summen kolportiert.

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