Hyundai i 30

Bestseller: 12.526 Kunden entschieden sich in Deutschland im ersten Halbjahr 2014 für einen i30. Bild: Hyundai

Hyundai kämpft zunehmend mit der starken heimischen Währung Won. Im zweiten Quartal schrumpfte der Gewinn deshalb noch stärker – und die Lage dürfte sich nicht so schnell bessern.

Der Überschuss sei um 6,5 Prozent auf 2,24 Billionen Won (rund 1,6 Mrd Euro) gefallen, teilte der Konzern am Donnerstag in Seoul mit. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten wegen des Won-Höhenflugs mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet. Die südkoreanische Währung verteuerte sich zuletzt vor allem zum US-Dollar – aber auch im Vergleich zu vielen anderen Devisen legte der Won zu.

Damit sinkt die Wettbewerbsfähigkeit Hyundais, gerade im Vergleich zu Toyota. Der japanische Hersteller profitiert vom Kurs der eigenen Regierung. Diese will mit aller Macht den Wert der heimischen Währung Yen senken, um damit die Exportchancen japanischer Unternehmen zu erhöhen.

Hyundai ist zusammen mit der Schwesterfirma Kia der fünftgrößte Autobauer weltweit. In Deutschland lief es zuletzt nicht mehr so gut wie in den Jahren zuvor. Nach den Boomjahren lautet das Motto nun Konsolidierung. In den ersten sechs Monaten des Jahres lag der Marktanteil von Hyundai und Kia nach Daten des Kraftfahrtbundesamts bei 4,9 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

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dpa-AFX / gp