Jan Ytterberg

Jan Ytterberg: Scania wird auch im weiteren Jahresverlauf unter der starken schwedischen Krone leiden. - Bild: Scania

Nachdem sie den Gewinn im zweiten Quartal um nahezu eine Milliarde Kronen geschmälert hat, dürfte das Jahresergebnis um 3,2 bis 3,8 Milliarden Kronen geringer ausfallen, sagte CFO Jan Ytterberg Dow Jones Newswires am Donnerstag.

Die schwedische Krone habe sich im ersten Halbjahr im Durchschnitt gegenüber den wichtigen Währungen um acht bis zehn Prozent befestigt, führte er aus. 2010 habe sich zudem ein Hedgingeffekt mit 750 Millionen Kronen positiv im Ergebnis niedergeschlagen.

Scania produziert und entwickelt vor allem in Schweden, womit der Großteil der Kosten in Kronen anfällt. Die Einnahmen fallen hingegen in einer Reihe von anderen Währungen an.

Am Morgen hatte Scania, für die Volkswagen seit Jahren eine Nutzfahrzeug-Troika zusammen mit MAN unter dem eigenen Dach anstrebt, für das zweite Quartal einen Nettogewinn von 2,43 (2,37) Milliarden Kronen gemeldet und damit die Analystenerwartung von 2,72 Milliarden Kronen verfehlt.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke