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Martin Winterkorn: Der VW- und Porsche-Vorstandsvorsitzende kann mit der Fusion sein Meisterstück hinlegen. - Bild: Volkswagen

Ein Bankenkonsortium hat sich am Freitag gegenüber der Porsche SE unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung sämtliche neuen Stamm- und Vorzugsaktien zu übernehmen und diese im Wege des mittelbaren Bezugsrechts den Aktionären der Porsche SE zum Bezug zu einem Bezugspreis von 38 Euro je neue Aktie anzubieten.

Dies teilte der Sportwagenhersteller am Freitag ad-hoc mit. Die Hauptversammlung hatte die geplante Kapitalerhöhung mit einem angestrebten Bruttoemissionserlös von fünf Milliarden Euro am 30. November 2010 beschlossen.

Sämtliche Stammaktionäre der Porsche SE hätten ihr Einverständnis zu einem solchen Bezugspreis signalisiert und sich zur Ausübung ihrer Bezugsrechte auf neue Stammaktien verpflichtet.

Vorstand und Aufsichtsrat der Porsche SE hätten aber noch nicht über den Bezugspreis und die Details der Durchführung der Kapitalerhöhung entschieden, hieß es in der Mitteilung weiter. Eine Entscheidung ist für Sonntag, den 27. März 2011, geplant. Die Kapitalerhöhung ist eine Voraussetzung für eine spätere Verschmelzung von Porsche und Volkswagen.

Die Porsche Holding ist noch mit netto 6,3 Milliarden Euro bei den Banken verschuldet. Die Kapitalerhöhung muss nach einem Hauptversammlungsbeschluss bis Ende Mai durchgeführt werden.

Dow Jones Newswires/gk