In seiner mittlerweile 50 jährigen Geschichte fand die Sportwagenikone über 9,2 Millionen Käufer. Zusätzlich zum Standard Linkslenker-Modell wird in der sechsten Generation auch ein Rechtslenker angeboten. Ford will die Version mit dem Lenkrad auf der “falschen Seite” in über 25 Rechtslenker-Märkte exportieren, wie beispielsweise Großbritannien, Australien und Südafrika.

Investitionen in den Standort Flat Rock

Im Jahre 2013 ? neun Jahre nachdem die Mustang Produktion nach Flat Rock verlagert wurde ? feierte das Werk das eine Millionste gefertigte Pony Car. Seitdem hat Ford kräftig in den Standort investiert. 555 Millionen US-Dollar flossen in die Fertigungsanlage, die jetzt laut Ford “State-of-the-art” sei. Im Bodyshop können die Arbeiter jetzt mehrere Modelle auf einer Linie produzieren. Neben dem Mustang fertigen 3.000 Männer und Frauen in einem Zwei-Schicht-System auch den Fusion ? in Deutschland bekannt unter dem Namen Mondeo. 220.000 Einheiten können hier jährlich produziert werden. Eine Steigerung auf 300.000 sei aber laut Ford möglich.

Das Werk besteht seit 1987, wurde allerdings nicht Ford, sondern von Mazda USA eröffnet. Das erste Modell was in Flat Rock vom Band lief war ein Mazda MX-6. 1992 sicherte sich Ford 50 Prozent der Anteile am Werk.

Stilbruch

Neben einem V8 und einem V6 Motor erhält der neue Mustang auch einen 2,3 Liter großen Ecoboost Vierzylinder. Das relativ kleine Aggregat mit Direkteinspritzung und zweifacher Turboaufladung liefert 310 PS an die Hinterachse. In der schnellen GT-Version kommt ein 5 Liter großer V8 zum Einsatz ? 435 PS sorgen für eine standesgemäße Beschleunigung.

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Gabriel Pankow