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Bis zu 7.000 Stellen in Gefahr: Mitte März hatte VW einen weiteren Sparkurs für die Kernmarke angekündigt und dafür Empörung von der Arbeitnehmervertretung geerntet. Bild: VW

Im Volkswagen-Zwist um die künftige Ausrichtung der Kernmarke VW Pkw mit dem Abbau von bis zu 7.000 Stellen scheint eine Lösung gefunden. Trotz des angekündigten Sparkurses verlängert Volkswagen die Beschäftigungssicherung für die Kernmarke VW Pkw an allen deutschen Standorten bis 2029. Damit seien betriebsbedingte Kündigungen in den nächsten zehn Jahren ausgeschlossen", sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh am Mittwoch (5. Juni) in Wolfsburg.

Die Verlängerung war eine zentrale Bedingung der Arbeitnehmervertretung für den digitalen Umbau des Unternehmens. Im Zuge des Sparkurses bei VW sollen bis zu 4.000 Stellen vor allem in der Verwaltung wegfallen, weil sie beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden.

Allein bei den nächsten drei Geburtenjahrgängen, die für die Altersteilzeit in Frage kommen, sieht das Unternehmen das Potenzial wegfallender Stellen insgesamt bei rund 11.000. 

In der technischen Entwicklung will VW nicht an neuen Jobs sparen, sondern eher aufbauen. 2.000 Jobs sollen dort entstehen, wo es um Software und Elektronik geht.