Toyota hat 2013 eine Ebit-Marge von 8,8 Prozent pro Pkw erzielt. - Bild: Toyota

Toyota hat 2013 eine Ebit-Marge von 8,8 Prozent pro Pkw erzielt. - Bild: Toyota

Während Toyota pro Fahrzeug operativ an jedem Fahrzeug 1588 Euro verdiente, waren es bei VW-Pkw trotz neuem Verkaufsrekord nur 616 Euro. Das ergibt sich aus einer Studie des Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen. “Der VW-Konzern wird durch Porsche und Audi getragen, während das klassische Massengeschäft kaum Erträge erwirtschaftet”, sagte Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer.

Probleme diagnostiziert die Studie auch weiterhin bei Opel: Auch wenn der Autobauer seine Verluste stark eingedämmt hat, verliert er noch immer mit jedem Fahrzeug Geld. Pro Kaufvertrag setzte Opel/Vauxhall demnach im vergangenen Jahr 607 Euro in den Sand – allerdings nach 1341 Euro im Vorjahr.

Damit kommt Opel deutlich besser voran als Konkurrent Ford Europa, der mit 891 Euro den höchsten Verlust pro verkauftem Neuwagen von allen untersuchten Autobauern einfährt – und der gegenüber dem Vorjahr (minus 967 Euro) kaum Fortschritte erzielt hat.

Diese Sorgen haben deutschen Premiumhersteller nicht: Nach den Angaben verdiente BMW im vergangenen Jahr pro verkauftem Auto 3390 Euro, Audi 3188 Euro und Mercedes-Smart 2558 Euro. Die sattesten Gewinne bei den deutschen Autoherstellern strich Porsche mit 16.639 Euro ein.

Insgesamt den größten Gewinn pro Fahrzeug machte laut der Studie Ferrari-Maserati mit 23.967 Euro. Allerdings betrug der Preis, zu dem diese Fahrzeuge im Durchschnitt verkauft wurden, auch 170.639 Euro.

Für die Studie hat das Car-Institut untersucht, wie profitabel das eigentliche Automobilgeschäft der großen Automobilkonzerne ist, also die Autosparten ohne Finanzdienstleitungen, Zulieferaktivitäten oder Motorräder. Bei den Berechnungen wurden die Ergebnisse vor Zinsen und Steuern (EBIT) herangezogen.

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dpa/Andreas Karius