• Absatzprognose.  - Bild: CAM

    Absatzprognose. - Bild: CAM

  • Absatzzahlen.  - Bild: CAM

    Absatzzahlen. - Bild: CAM

  • EBIT-Marge.  - Bild: CAM

    EBIT-Marge. - Bild: CAM

  • Performer 2013/2014.  - Bild: CAM

    Performer 2013/2014. - Bild: CAM

  • Absatzprognose für das Kalenderjahr 2014.  - Bild: CAM

    Absatzprognose für das Kalenderjahr 2014. - Bild: CAM

  • Verbrauchsreduktion nach Segmenten.  - Bild: CAM

    Verbrauchsreduktion nach Segmenten. - Bild: CAM

Beim Branchenvergleich Automotive Performance des Center of Automotive Management (CAM) konnten die Wolfsburger ihren ersten Platz vor allem dank ihrer hohen Innovationskraft verteidigen. BMW muss sich in diesem Jahr aufgrund der schlechteren Innovationperformance hinter dem Drittplatzierten Daimler einordnen. Platz zwei geht an die Japaner von Toyota.

VW auf dem Weg zum größten Automobilkonzern der Welt

Volkswagen konnte auf Konzernebene den Absatz mit 7,1 Prozent deutlich steigern ? trotz der Schwäche auf dem so wichtigen US-Markt. Toyota kann lediglich ein Wachstum von 3,8 Prozent vorweisen. GM konnte seinen Absatz sogar nur um 1,4 Prozent steigern.

Zur Jahresmitte liegt Volkswagen bei den Pkw und leichten Nutzfahrzeugen damit vor beiden Konkurrenten. Die Wolfsburger sind damit auf dem besten Weg, das für 2018 anvisierte Ziel zum größten Autobauer der Welt zu werden bereits in diesem Jahr zu erreichen. “Das Rennen bleibt jedoch spannend und ist noch lange nicht entschieden”, so Bratzel. Denn vor allem ungünstige Entwicklungen auf dem immens wichtigen chinesischen Markt können den für Volkswagen positiven Trend in der zweiten Jahreshälfte noch umkehren.

Ford und GM auf Verfolgerposition

Ford kann mit der besten Marktperformance aller Wettbewerber gleich mehrere Plätze gut machen und auf Rang fünf vorrücken. Auch GM profitiert von einer sehr guten Marktperformance und belegt hinter dem US-Rivalen Ford den sechsten Platz. Zu den Verlierern zählen erneut Suzuki und Mitsubishi. Die beiden Japaner bieten laut Stefan Bratzel, Leiter des CAM-Instituts, eine kaum zu registrierende Innovationsleistung. Auch die beiden französischen OEMs Renault und PSA legten keine gute Performance hin. Sie leiden vor allem unter dem schwierigen Marktumfeld in Europa.

Die Absätze der OEMs steigen im Mittel um 4,1 Prozent

Nach 4,5 Prozent im Vorjahr können die 16 größten Autobauer ihren weltweiten Absatz um 4,1 Prozent auf ein neues Rekordhoch steigern. 72,3 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge wurden insgesamt abgesetzt. Für das Jahr 2014 prognostiziert Bratzel einen Absatzzuwachs von 4,4 auf rund 75,5 Millionen Einheiten.

Mit über 16 Millionen produzierten Fahrzeugen ist China 2013 an den USA vorbeigezogen und so erstmals zum größten Autoproduzenten der Welt geworden. In Europa ging die Zahl der produzierten Fahrzeuge erneut zurück.

Rückrufe bereits nach sechs Monaten auf Rekordkurs

In den USA beorderten die Autobauer im ersten Halbjahr bereits 37,2 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Das ist bereits jetzt mehr als jemals zu vor in einem ganzen Jahr. Im ersten Halbjahr 2014 stieg auch die Rückrufquote mit 455 Prozent auf das mit Abstand höchste Niveau seit Beginn der CAM-Berechnungen im Jahr 2005 und liegt damit weit über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von 129 Prozent.

Gabriel Pankow / Quelle: CAM