Mercedes-Benz Stern

Mercedes-Benz Cars investiert 600 Millionen Euro in den Ausbau des Werks East London in Südafrika. Bild: Daimler

Der OEM verkündete die 600-Millionen-Euro-Investition anlässlich eines Besuchs des Präsidenten von Südafrika, Cyril Ramaphosa, und anderen bedeutenden südafrikanischen und deutschen Gästen aus Politik und Wirtschaft. Zur Investition in das südafrikanische Werk, das bereits 1958 mit der Produktion von Mercedes-Benz-Pkw startete, zählen eine neue Lackiererei und eine neue Rohbauhalle, der Ausbau der bestehenden Montagehalle und neue Logistikeinrichtungen. Insgesamt wird eine Fläche von etwa 100.000 Quadratmetern für den Neubau genutzt, dies entspricht einem Zuwachs von zwei Dritteln der bereits bestehenden Pkw-Produktionsfläche.

"Die Entscheidung, die neue Generation der C-Klasse in East London zu bauen, ist eine Bestätigung für das Werk und Mercedes-Benz South Africa. Die Investition ist auch ein Zeichen für unser anhaltendes Engagement in Südafrika sowie für unseren Beitrag zur Belebung des Wirtschaftswachstums und der sozioökonomischen Entwicklung der Region East London“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands von Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain. Präsident Cyril Ramaphosa: „Die Förderung neuer, bedeutender Investitionen in unsere Wirtschaft steht in unserer Regierung an zentraler erster Stelle in diesem Jahr. Diese benötigen wir zur Steigerung des Wirtschaftswachstums und der Beschäftigung sowie für den Abbau von ungleichen Lebensverhältnissen. Die Investition von Mercedes-Benz Cars von zehn Milliarden Rand in die südafrikanische Wirtschaft trägt zu unserem ehrgeizigen Ziel bei, die Neuinvestitionen um 1,2 Billionen Rand zu erhöhen und signalisiert die positive Dynamik dieses Vorhabens.“

Die Investition von 600 Millionen Euro fließt in die umfassende Erweiterung und Modernisierung des Werks. Dies betrifft viele verschiedene Bereiche des Werks, sowohl Green- als auch Brownfield. Dazu gehört ein neuer Rohbau mit mehr als 500 Industrie-4.0-fähigen Robotern. Außerdem wird die bestehende Montagehalle erweitert und dabei 700 Tonnen Stahl verbaut, so dass drei zusätzliche Montagelinien installiert werden können. Drittes großes Bauprojekt ist die neue Lackiererei, die durch neueste Technologien energieeffizienter und umweltfreundlicher wird: Damit sinkt der Energieverbrauch pro produziertem Fahrzeug im Werk East London um 25 Prozent. Dies steht im Einklang mit dem Engagement des Standorts für eine grüne Produktion, zu der unter anderem Batterie-Lagercontainer im Werk und die Regenwasserwiederverwertung gehören. Außerdem werden eine Million Liter Wasser gespeichert und Grünflächen auf den Dächern geschaffen.