Pagani_Supersportwagen_Elektromobilität

Mit ebenso exzentrischen wie leistungsstarken Autos wie dem Huayra Roadster hat sich Pagani einen Namen gemacht. Nun schwenkt der Supersportwagenbauer Richtung Elektromobilität ein. Bild: Pagani

| von Stefan Grundhoff

Bei donnernden Boliden wie Zonda und Huayra soll es bei Pagani zukünftig nicht bleiben. „Es gibt bereits Forschungen über Elektroautos", erklärt Horacio Pagani gegenüber der Zeitschrift Autocar, „jeder entwickelt etwas in dieser Richtung.“ Bis Ende des Jahres will Pagani eine eigene Abteilung erschaffen, in der Elektromodelle entwickelt werden.

Bei der Technologie will sich der norditalienische Sportwagenhersteller unter anderem der technischen Kooperation mit Daimler bedienen, die unter anderem leistungsstarke AMG-Triebwerke für die Pagani-Modellpalette zuliefern.

Pagani hatte sich in der Vergangenheit mehrfach gegen die Entwicklung eines Plug-In-Hybriden ausgesprochen. „Ich liebe das Design und den Stil des Porsche 918, aber sie können damit nur rund 25 km vollelektrisch fahren“, ergänzt Horacio Pagani, „wenn die Batterie leer ist, trägst du immer noch die Batterien mit deinem Verbrennungsmotor herum. Das sind ungefähr 300 kg Gewicht - nutzloses Gewicht.“ Es bleibt abzuwarten, ob Pagani schon als Ersatz für den aktuellen Huayra einen elektrischen Antriebsstrang anbieten wird oder ob diese Idee noch weiter in die Zukunft reicht.

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