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Suzuki konnte seinen Gewinn im ersten Geschäftsquartal dank eines Einmaleffekts deutlich steigern. - Bild: Suzuki

Das Nettoergebnis im Zeitraum von April bis Juni kletterte um 24 Prozent auf 15,16 Milliarden Yen (138 Millionen Euro), wie der auf Kleinwagen spezialisierte Autohersteller am Mittwoch mitteilte. Der Verkauf von Teilen des Wertpapierbestandes hatte 8,31 Milliarden Yen in die Kassen gespült.

Allerdings leidet der Volkswagen-Partner nach wie vor unter den Folgen der Erdbebenkatastrophe im März und unter dem anhaltend starken Yen. Der Umsatz reduzierte sich um 7,5 Prozent auf 607 Milliarden Yen (5,5 Milliarden Euro). Aufgrund der hohen Fixkosten ging das operative Ergebnis um 20 Prozent auf 25,57 Milliarden Yen zurück.

Suzuki, das den indischen Wachstumsmarkt über die Tochter Maruti Suzuki beherrscht, bekräftigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. 2011/12 peilt das Unternehmen einen Nettogewinn von 50 Milliarden Yen und ein operatives Ergebnis von 110 Milliarden Yen an. Der Umsatz soll 2,6 Bill Yen (23,7 Milliarden Euro) erreichen.

Verhältnis zum Partner VW deutlich gespannt

Das Verhältnis zu Großaktionär Volkswagen, der sich vor anderthalb Jahren mit knapp 20 Prozent bei den Japanern eingekauft hatte, bekam zuletzt Risse. Man sei in eine Bewertung der Partnerschaft eingetreten, hatte Europas größter Autohersteller am Donnerstag mitgeteilt. Zuvor hatte der japanische Konzern seinem Unmut über den in seinen Augen drohenden zu großen Einfluss des deutschen Partners Luft gemacht.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke