Honda Accord

Das Honda Modell Accord (im Bild ein Modell aus dem Jahr 2006) zählt in den USA zu den am stärksten durch defekte Airbags betroffenen Modelle. Nun startet Hersteller Honda einen landseweite Anzeigenkampagne, um die Autobesitzer in die Werkstätten zu bekommen. Bild: Honda

Mit weltweit fast 14 Millionen zurück gerufenen Autos ist der japanische Hersteller am stärksten vom Skandal um platzende oder nicht auslösende Airbags des Herstellers Takata betroffen. Inzwischen werden mindestens fünf tödlich verlaufene Unfälle von Honda-Fahrern in unmittelbaren Zusammenhang mit den defekten Airbags gebracht. Der aktuellste Fall wurde Mitte Januar bekannt. Nachdem die US-Aufsichtsbehörde NHTSA und der japanische Airbaghersteller immer noch im Clinch bezüglich der Rückruf-Modalitäten liegen, will Honda offenbar kein Risiko mehr eingehen, dass es zu weiteren Unfällen kommt. Deshalb startet der Autobauer Mitte März eine massive Anzeigenkampagne. In 120 US-Zeitungen, sowie landesweit über Radiosender, fordert der Hersteller Besitzer von Fahrzeugen der betroffenen Baujahre auf, ihre Autos unverzüglich in die Werkstätten zu bringen.

Zudem werde man über die sozialen Netzwerke an die Autobesitzer heran treten, ebenso soll eine Task Force die Händlerdatenbanken nach Fahrern durchsuchen, die auf die bislang erfolgten Rückrufe nicht reagiert haben.

Laut Honda USA haben bislang lediglich ein Drittel der Autofahrer auf die Rückrufe reagiert. Hauptsächlich von dem Airbag-Problem betroffen sind Hondas US-Topseller Accord und Civic.

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Frank Volk