Shigehisa Takada

Shigehisa Takada will das Vertrauen seiner Kunden zurückgewinnen. Bild: Takata

Der Chef des gebeutelten Zulieferers verspricht: “Selbstverständlich muss die Qualität unserer Verfahren außer Frage stehen. Daher wollen wir alles tun, um das Vertrauen der Automobilhersteller und der Verkehrsteilnehmer zurückzugewinnen.” Mit der Veröffentlichung des Berichts erfüllt der japanische Konzern sein vor einem Jahr abgegebenes Versprechen, ein unabhängiges Expertengremium einzuberufen, um die aktuellen Qualitätsabläufe zu überprüfen sowie die Untersuchungsergebnisse zu veröffentlichen.

Im Bericht des Panels heißt es: “Seit seiner Etablierung hat das Panel Takatas volle Kooperation und Unterstützung erfahren. Der Zulieferer hat jede Anfrage des Panels beantwortet und hat sich – aus Sicht des Panels – um Transparenz bemüht. Mehrere der durch das Panel entdeckten Qualitätslücken wurden durch Takata selbst identifiziert und werden derzeit adressiert.” Der Berichtbeinhaltet eine Reihe von Handlungsempfehlungen, mit denen sichergestellt werden soll, dass der Airbags-Produzent seine Produktionsqualität fördert.

Airbag-Produktion hochgefahren

Darüber hinaus setzt der Automobilzulieferer seine Maßnahmen im Zusammenhang mit der aktuellen Airbag-Gasgeneratoren-Problematik fort, einschließlich der aktiven Ansprache von betroffenen Fahrzeughaltern, umfangreicher Produkttests, Ersatzteilproduktion, und den Auslauf bestimmter Gasgeneratoren.

Des Weiteren will Takata zur Unterstützung der Rückrufaktionen und Sicherheitskampagnen weiterhin Schritte unternehmen, um die Produktion von Airbag-Ersatzeinheiten zu erhöhen. Bis heute hat das Unternehmen über 12 Millionen solcher Einheiten produziert. Der Konzern hat seine Produktionskapazitäten auf 1,5 Millionen Ersatzeinheiten pro Monat hochgefahren, von 350.000 Einheiten im Dezember 2014.

Der vollständige Bericht des Panels ist unter www.takatapanel.com abrufbar.

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gp