Shigehisa Takada

Shigehisa Takada, Chef von Takata, gerät immer stärker unter Druck. Bild: Takata

| von Gabriel Pankow

Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Aussagen von zwei Konzern-Insidern. Der japanische Automobilzulieferer sorgt nun schon seit fast zwei Jahren für die Negativ-Schlagzeilen. Fehlerhafte Airbags können plötzlich explodieren und gefährliche Metallsplitter in den Fahrzeuginnenraum schleudern. Trauriger Höhepunkt: Diese Woche teilte Takata mit, das womöglich ein elfter Todesfall im Zusammenhang mit der Airbag-Fehlfunktion stehen könnte. Wie der Finanznachrichtendienst Bloomberg berichtet, erhöhen Honda und Toyota – äußerst wichtige Kunden des Zulieferers – den Druck. Auch sie fordern den Rücktritt des Firmenchefs.

Shigehisa Takada, Enkel des Firmengründers, ist in die Ecke gedrängt. Reuters zitiert Konzern-Insider mit den Worten: “Es gibt bereits Pläne für Management-Reformen.” Dem 49-jährigen Manager, der seit 2013 die Geschicke des Zulieferers als CEO führt, wird vorgeworfen, in puncto Airbag-Skandal nicht in die Offensive zu gehen. Ein Beleg dafür: Takada stellte sich erst im Juni 2015 den Medien – ein Jahr nach dem die Krise begann. Nun könnte ihm dieses defensive Verhalten zum Verhängnis werden.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Takata Automobilzulieferer

gp

Kostenlose Registrierung

Newsletter
Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?