Honda CR-V

Dunkle Wolken über Honda. Der Takata-Rückruf sorgte für massive Verluste. Bild: Honda

Im Vorjahreszeitraum hatte Honda noch einen Gewinn von 81,9 Milliarden Yen erzielt. Honda ist der größte Kunde von Takata. Die eingebauten Airbags des japanischen Zulieferers können platzen, umherfliegende heiße Metallteile können Fahrer und Beifahrer verletzen oder töten. Zehn tödliche Unfälle ereigneten sich bereits in den USA. Viele Millionen Airbags wurden und müssen noch zurückgerufen werden. Angesichts der Tragweite des Skandals und der hohen Zulieferstückzahlen von Takata ist Honda von allen Autoherstellern am stärksten betroffen.

Für das neue Geschäftsjahr 2016/17 rechnet Honda mit einem weiteren Gewinnrückgang. Der Nettogewinn dürfte 390 Milliarden Yen erreichen, was 13 Prozent weniger wäre als im abgelaufenen Jahr. 2015/16 verdiente Honda unter dem Strich 344,5 Milliarden Euro, das war bereits ein Rückgang um 32 Prozent. Die Umsätze lagen bei 14,6 Billionen Yen.