JLR Speth

Zwar ist bei Tata der Renteneintritt mit 65 Jahren vorgesehen. In der Krise braucht Tata aber womöglich einen erfahrenen Manager wie Ralf Speth. Bild: Tata

| von Jonas Rosenberger

Ursprünglich hatte das Unternehmen Ende Januar mitgeteilt, Speth werde im September dieses Jahres seinen Posten bei JLR räumen. Danach sollte er eine Position bei Tata Sons Holding annehmen und dort stellvertretender Vorsitzender werden. Der Hauptgrund dafür scheint Speths Alter: Bei Tata ist ein Renteneintritt ab 65 Jahren vorgesehen.

Die Verbreitung des Coronavirus hat jedoch die Situation verändert und Werksstillstände verursacht. Tata sieht in der Personalie Speth daher womöglich einen erfahrenen Krisenmanager, hatte er doch bereits bei JLR in der Vergangenheit größere Probleme bewältigt. Ein Weitermachen Speths würde Tata zudem etwas Luft zum Atmen bei der Suche nach einem Nachfolger geben.