Tesla Model X

Tesla (im Bild das Model X) will in diesem Jahr 50.000 Autos verkaufen. Dieses konkrete Ziel nannte Firemchef Musk jetzt in einem Brief an die Aktionäre zum Ende des dritten Quartals – Bild: pressinform

In den vergangenen Statements hatte sich Elon Musk stets eine konkrete Jahresprognose verkniffen, nachdem er im August das ursprünglich Ziel von 55.000 Einheiten auf 50.000 Einheiten herunter korrigiert hat. Als Grund waren damals komplexe Prozesse und dadurch mögliche Produktionsausfälle im Werk Fremont beim Model X genannt worden. Nun läuft seit Ende September die Auslieferung des Flügeltürer-SUV und das offenbar so stabil, dass Musk eine konkrete Zahl nannte: Er erwarte einen Gesamtabsatz von 50.000 Einheiten. Das ist exakt die untere Linie der Analystenerwartungen.
Um das zu erreichen, muss der E-Autobauer noch kräftig Gas geben. Stand Ende des dritten Quartals lag die Zahl der Auslieferungen bei exakt 33.180 Einheiten. Die 16.820 Autos, die jetzt noch zum Ziel 50.000 fehlen, würden ein Rekordquartal bedeuten. Musk selbst rechnet mit einer Verkaufszahl von 17.000 bis 19.000 im letzten Quartal.

Was der Firmenchef in seinem Brief an die Aktionäre sonst noch verkündete: Offenbar erweist sich die Sorge als unbegründet, Model S und Model X könnten sich kannibalisieren, beide Modelle verzeichnen laut Musk Zuwächse im Ordereingang. Die wichtigste Message: Das günstige Einstiegsauto Model 3, mit dem der Autobauer den Sprung zum Volumenhersteller schaffen möchte, soll Ende März 2016 vorgestellt werden.

Zu den Turbulenzen um das noch nicht ausgereifte, aber bei 40.000 Tesla-Fahrzeugen aufgespielte Autopilot-System sagte Musk lapidar, dass man das System Stück für Stück verbessern werde.

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fv