Tesla Model S

Das Model S entwickelte Tesla noch in Kalifornien. Zur Markteinführung der Elektro-Limousine in Großbritannien stellte Tesla-Boss Elon Musk in Aussicht ein Entwicklungszentrum auf den britischen Inseln zu errichten. Bild: Tesla

Tesla überlegt ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Großbritannien zu errichten. Ziel ist es dort, maßgeschneiderte Modelle für den europäischen Markt zu entwickeln.

„Es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir in den britischen Midlands ein Entwicklungszentrum aufbauen, um die Arbeit, die wir in Kalifornien leisten zu unterstützen”, sagt Tesla-Chef Elon Musk. Aber um die Top-Talente der Entwicklungsbranche anzuziehen, sei es notwendig die Autos nicht nur für den europäischen Markt zu modifizieren. Vielmehr müssten komplette Programme neu erdacht und ausgearbeitet werden.

Im gleichen Atemzug schmälert Musk jedoch die Chancen für Großbritannien als Produktionsstandort. Das europäische Festland habe hierfür bessere Aussichten. In den Niederlanden gibt es außerdem bereits eine Tesla-Fabrik für die Endmontage der kalifornischen Elektrofahrzeuge.

Die Experten von IHS sehen es jedoch als eher unwahrscheinlich an, dass Tesla ein selbständiges Entwicklungszentrum in Großbritannien errichtet. Das Model S finde bei den europäischen Kunden ohnehin großen Anklang. Deshalb sei es nicht unbedingt notwendig, die Tesla-Autos für hiesige Verhältnisse zu modifizieren.

Nichtsdestotrotz könnte Tesla, um seine Markenpräsenz zu stärken und um sein Absatzvolumen zu steigern, das Ziel haben ihre Fahrzeuge vermehrt auf große regionale Märkte – wie Europa – anzupassen, so die IHS-Analysten.

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Gabriel Pankow/IHS