Weltweit bereits rund 1.000 Einheiten verkauft: Tesla Roadster. Nun unterstützen die Kalifornier

Weltweit bereits rund 1.000 Einheiten verkauft: Tesla Roadster. Nun unterstützen die Kalifornier den japanischen AUtobauer Toyota mit Elektro-Prototypen. - Bild: Tesla

Bei dem Projekt würde man Fahrzeuge von Toyota mit eigenen elektrischen Antrieben verbinden, erklärten die Kalifornier. Um welche Toyota-Modelle es sich handelt, hat Tesla bislang nicht gucken lassen. Erst im Mai hatten Toyota und Tesla ihre Allianz-Absichten bekannt gemacht. An dem vor wenigen Tagen erfolgreich vollzogenen Börsengang Teslas hatten sich die Japaner mit 50 Millionen Euro beteiligt.

Toyota-Präsident Akio Toyoda hatte zuvor im japanischen Werk Nagoya angekündigt, der Weltmarktführer wolle mit den von Tesla eingesetzten Lithium-Ionen-Batterien experimentieren. Es könnte eine Alternative zu den von Toyota selbst entwickelten, für ihre Wagen passgenauen Batterien sein. Der Elektro-Kleinwagen von Toyota soll 2012 auf den Markt kommen. „Wir werden sehen, welches der beiden Konzepte die Bedürfnisse der Kunden besser trifft“, sagte Toyoda.

Auch der Daimler-Konzern ist mit Tesla schon im Geschäft und entwickelt mit dem Unternehmen an Amerikas Westküste etwa Fahrzeug-Batterien auf Lithium-Ionen-Basis. Die Stuttgarter waren im Mai vergangenen Jahres zu knapp zehn Prozent bei Tesla Motors eingestiegen, hatten kurz darauf aber 40 Prozent ihres Anteil an ihren neuen Großaktionär Aabar Investmens aus Abu Dhabi veräußert.

Tesla ist bislang einer der wenigen Autobauer der Welt, der langstreckentaugliche Elektroautos anbietet. Eigenen Angaben zufolge sind weltweit bereits rund 1.000 des rund 84.000 Euro teuren Sportwagens Roadster verkauft worden.

Für 2012 plant Tesla mit dem Model S neben dem Roadster ein sportliches Familienauto für den US-Markt, das in deutlich höheren Stückzahlen verkauft werden soll als der Sportwagen.