Tesla Model 3

Tesla Model 3: Der Elektroautobauer testet anscheinend in eigenen Labors bereits den Bau eigener Lithium-Ionen-Akkus. Bild: Tesla

Wie Automotive News und CNBC unter Berufung auf nicht genannte Tesla-Mitarbeiter berichten, lotet der Elektroauohersteller Möglichkeiten zur Herstellung eigener Batteriezellen aus, um seine Abhängigkeit vom Akkulieferanten Panasonic zu verringern. CNBC zufolge stellt Tesla in einem Labor in der Nähe seines Werks in Fremont / Kalifornien bereits Forschungen zur Herstellung von Batteriezellen an. Forschungs- und Entwicklungsteams sollen bereits am Design von Lithium-Ionen-Batterien arbeiten sowie an Systemen, die hohe Stückzahlen ermöglichen. Laut Automotive News hat Tesla zu diesem Zweck auch Stellenangebote für Ingenieure der Batterieherstellung, Ingenieure von Thermobatteriezellen und Ausrüstungsingenieure für die Zelltechnik in Kalifornien geschaltet. Tesla habe die Berichte bislang nicht kommentiert. 

Der Elektroautopionier ist bei Batteriezellen eng mit Panasonic verbunden, die Beziehung basiert auch auf der Investition von Panasonic in die Gigafactory in Nevada. Der E-Autobauer hat jedoch Interesse an einer stärkeren vertikalen Integration gezeigt. Teslas künftiges Werk in China bezieht möglicherweise keine Panasonic-Batteriezellen, das Unternehmen erwägt Berichten zufolge, Batteriezellen von CATL aus China zu nutzen. Tesla will bis Ende 2019 in die Produktion des Model 3 in China einsteigen.