Tesla Fabrik Neubrandenburg

Noch kein Termin für einen Spatenstich der Gigafactroy von Tesla in Brandenburg. Bild: Tesla

| von Roswitha Maier

In der zweiten Monatshälfte werde mit dem ersten Spatenstich gerechnet, bestätigte das Wirtschaftsministerium am Montag. Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung darüber berichtet. Es gebe allerdings noch keinen Termin für den Spatenstich, sagte Tesla-Sprecherin Kathrin Schira.

Ein vorzeitiger Beginn des Projektes ist möglich und nicht unüblich, auch wenn noch nicht alle Genehmigungen vorliegen. Der Investor handelt dann auf eigenes Risiko und bei Ablehnung seines Vorhabens muss er den Originalzustand wieder herstellen.

Bis Donnerstag sind noch Einwendungen gegen die Fabrik beim Landesamt für Umwelt in Potsdam, in den Rathäusern Grünheide und Erkner oder im Amt Spreenhagen möglich. Am 18. März ist bislang geplant, die Einwendungen zu erörtern. "Möglichst bis zum Sommer soll die endgültige Genehmigung vorliegen", sagte Steinbach. Dann müsse noch einmal mit Klagen gerechnet werden. Aus seiner Sicht liegt die Wahrscheinlichkeit bei 90 Prozent, dass die Fabrik kommt. Tesla habe schon zuviel in das Projekt investiert, sagte er.

Eine Mehrheit der Brandenburger befürwortet einer Umfrage zufolge die Ansiedlung. 82 Prozent seien für die geplante Fabrik für Elektroautos, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der "Märkischen Allgemeinen" (Montag) ergab. Nur 15 Prozent sprechen sich demnach dagegen aus. Die meisten gaben zudem an, dass das US-Unternehmen der Region Grünheide und Brandenburg wirtschaftlich gut tun werde.