Tesla bleibt momentan nur der Import der Fahrzeuge aus den USA nach China

Tesla bleibt momentan nur der Import der Fahrzeuge aus den USA nach China, weil Tesla dort noch kein Werk hat. Bild: Tesla

Zuvor hatte am Freitag (6. Juli) China im Gegenzug für die US-Zölle eigene Strafzölle für Produkte aus den USA in Kraft gesetzt, insgesamt für Waren im Volumen von 34 Milliarden US-Dollar. Davon betroffen sind auch Fahrzeugimporte aus den USA und somit Teslas.

Anfang Juli hatte Tesla die Preise schon einmal um 6 Prozent reduziert, als China die Einfuhrzölle gesenkt hatte. Der Preisvorteil war aber kurzlebig. Mit den neuen Abgaben werden nun insgesamt Zölle von 40 Prozent für Tesla-Fahrzeuge in China fällig. Tesla-Händler haben zwar noch Restbestände an Fahrzeugen, die bereits vor den neuen Zöllen ins Land gekommen sind. Doch die dürften schnell verkauft sein.

Tesla würde zwar gerne ein Werk in China bauen. Solange es das nicht gibt, bleibt aber nur der Import der Fahrzeuge aus den USA. Vergangenes Jahr verkaufte der Elektroautobauer 17.000 Fahrzeuge im Reich der Mitte. China war damit der zweitgrößte Markt für den US-Hersteller.