Tesla

30 Mitarbeiter des US-Autobauers Tesla wurden von den Vorbereitungen zum Bau eines Werks in Brandenburg abgezogen und zurück in die USA gebracht. Bild: Tesla

Die 30 Mitarbeiter wurden in die Vereinigten Staaten zurückgeflogen, nachdem US-Präsident Donald Trump letzte Woche angekündigt hatte, die Reisen aus Europa für 30 Tage erheblich einzuschränken. Die Vorbereitungen für die geplante Anlage in der Nähe des neuen Berliner Flughafens laufen seit einigen Monaten, obwohl die Arbeiten wegen einer rechtlichen Anfechtung durch Umweltaktivisten kurzzeitig eingestellt werden mussten.

Tesla betont, dass die Entscheidung, US-Bürger von der Überwachung des Projekts zurückzuziehen, keinen Einfluss auf den Bauplan der ersten europäischen Fabrik des Unternehmens habe. Angesichts des Ausmaßes des Coronavirus in Deutschland ist es jedoch kaum einzuschätzen, ob diese Aussage auf längere Sicht Bestand haben wird. Das Tesla-Werk in Brandenburg soll eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung und ein Batteriewerk sowie eine Pkw-Fabrik mit einer Kapazität von 500.000 Einheiten pro Jahr umfassen, obwohl die kurzfristige Prognose von IHS Markit derzeit ein Volumen von rund 150.000 Fahrzeugen pro Jahr vorsieht.

Kostenlose Registrierung

Newsletter
Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?