Tesla

30 Mitarbeiter des US-Autobauers Tesla wurden von den Vorbereitungen zum Bau eines Werks in Brandenburg abgezogen und zurück in die USA gebracht. Bild: Tesla

| von Stefan Grundhoff

Die 30 Mitarbeiter wurden in die Vereinigten Staaten zurückgeflogen, nachdem US-Präsident Donald Trump letzte Woche angekündigt hatte, die Reisen aus Europa für 30 Tage erheblich einzuschränken. Die Vorbereitungen für die geplante Anlage in der Nähe des neuen Berliner Flughafens laufen seit einigen Monaten, obwohl die Arbeiten wegen einer rechtlichen Anfechtung durch Umweltaktivisten kurzzeitig eingestellt werden mussten.

Tesla betont, dass die Entscheidung, US-Bürger von der Überwachung des Projekts zurückzuziehen, keinen Einfluss auf den Bauplan der ersten europäischen Fabrik des Unternehmens habe. Angesichts des Ausmaßes des Coronavirus in Deutschland ist es jedoch kaum einzuschätzen, ob diese Aussage auf längere Sicht Bestand haben wird. Das Tesla-Werk in Brandenburg soll eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung und ein Batteriewerk sowie eine Pkw-Fabrik mit einer Kapazität von 500.000 Einheiten pro Jahr umfassen, obwohl die kurzfristige Prognose von IHS Markit derzeit ein Volumen von rund 150.000 Fahrzeugen pro Jahr vorsieht.