Tesla Model 3

Nur Panasonic wird Batterien für Teslas Model 3 liefern. Bild: Tesla

Via Twitter, Musks bevorzugter Kommunikationsform, erklärte er, dass die koreanische Firma keine Akkus für das kommende Model 3 liefern werde. Vielmehr arbeite der kalifornische Elektroauto-Hersteller bem Model 3 exklusiv mit Panasonic zusammen. Eine Hintertür ließ Musk allerdings offen. Für stationäre Energiespeichersysteme könnten Batterien von Samsung SDI in Frage kommen, wie Reuters mit Verweis auf Musk berichtet.

Panasonic hatte im vergangenen Monat signalisiert, seine Investition in Teslas riesige Batterie-Fabrik – Gigafactory genannt - zu beschleunigen, um die Nachfrage nach Teslas erstem Volumenmodell zu erfüllen. Die Japaner planen in den kommenden Jahren, 1,6 Milliarden Dollar Euro zu Teslas 5 Milliarden Euro teurer Gigafactory beizutragen. „Wir werden unser Bestes tun, um den Zeitplan zu beschleunigen“, so Panasonic-Manager Yoshio Ito.

Das Werk ist für Tesla imminent wichtig, um ausreichend Batterien für das neue Model 3 bereit zu stellen. Im Anschluss an die Weltpremiere des Stromers erhielt der Autobauer 400.000 Bestellungen für das Modell.

Zulieferer und Branchenkenner waren zuletzt skeptisch, ob Tesla die ambitonierten Produktionspläne für das Model 3 einhalten könnte. Panasonic-Manager Ito wollte sich nicht dazu äußern, ob er Musks Vorhaben für realisierbar halte. Er betonte aber, dass sein Unternehmen auf keinen Fall für einen „Kapazitätsengpass“ verantwortlich sein wolle.

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    Tesla will den Erfolg des luxuriösen Model S in der kleineren Mittelklasse wiederholen. Ende 2017 soll der Konkurrent für BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Audi A4 auf den Markt kommen – natürlich rein elektrisch.- alle Bilder: Tesla

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    Optisch orientiert sich das Model 3 weitgehend am Model S, ist jedoch etwas höher und deutlich kürzer.

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    Ein überdimensionales Glasdach zieht sich von der Windschutzscheibe bis in die Heckklappe. Wahlweise gibt es Hinterrad- oder Allradantrieb.

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    Da sich das Akkupaket im Unterboden des Fahrzeugs befindet, lässt sich Gepäck vorne und hinten einladen.

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    Zu den Leistungsdaten hält sich Tesla noch bedeckt. Bekannt ist: Den Spurt 0 auf Tempo 100 soll das amerikanische Elektromobil in weniger als sechs Sekunden schaffen.

  • Preislich soll das Model 3 von Tesla bei 35.000 Dollar, umgerechnet knapp 32.000 Euro, starten.

    Preislich soll das Model 3 von Tesla bei 35.000 Dollar, umgerechnet knapp 32.000 Euro, starten. Damit wäre die Mittelklasselimousine sogar noch günstiger als der jüngst vorgestellte elektrische Chevrolet Bolt, der für 37.000 Dollar eine rein elektrische Reichweite von 320 Kilometern in Aussicht stellt.