Tesla Model 3

Nur Panasonic wird Batterien für Teslas Model 3 liefern. Bild: Tesla

| von Gabriel Pankow

Via Twitter, Musks bevorzugter Kommunikationsform, erklärte er, dass die koreanische Firma keine Akkus für das kommende Model 3 liefern werde. Vielmehr arbeite der kalifornische Elektroauto-Hersteller bem Model 3 exklusiv mit Panasonic zusammen. Eine Hintertür ließ Musk allerdings offen. Für stationäre Energiespeichersysteme könnten Batterien von Samsung SDI in Frage kommen, wie Reuters mit Verweis auf Musk berichtet.

Panasonic hatte im vergangenen Monat signalisiert, seine Investition in Teslas riesige Batterie-Fabrik – Gigafactory genannt - zu beschleunigen, um die Nachfrage nach Teslas erstem Volumenmodell zu erfüllen. Die Japaner planen in den kommenden Jahren, 1,6 Milliarden Dollar Euro zu Teslas 5 Milliarden Euro teurer Gigafactory beizutragen. „Wir werden unser Bestes tun, um den Zeitplan zu beschleunigen“, so Panasonic-Manager Yoshio Ito.

Das Werk ist für Tesla imminent wichtig, um ausreichend Batterien für das neue Model 3 bereit zu stellen. Im Anschluss an die Weltpremiere des Stromers erhielt der Autobauer 400.000 Bestellungen für das Modell.

Zulieferer und Branchenkenner waren zuletzt skeptisch, ob Tesla die ambitonierten Produktionspläne für das Model 3 einhalten könnte. Panasonic-Manager Ito wollte sich nicht dazu äußern, ob er Musks Vorhaben für realisierbar halte. Er betonte aber, dass sein Unternehmen auf keinen Fall für einen „Kapazitätsengpass“ verantwortlich sein wolle.

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