Tesla-Fahrzeug an einer Ladestation

Tesla muss beim Bau des neuen Standorts in Brandenburg eine Verzögerung bei der Rodung des Werksgeländes hinnehmen.

| von Werner Beutnagel

Eine endgültige Entscheidung in der Sache hat das Verwaltungsgericht noch nicht gefällt. Die Umweltverbände NABU und Grüne Liga hatten einen Eilantrag eingereicht. Dieser richtet sich gegen die vorzeitige Zulassung der Fällung von weiteren 82,9 Hektar Wald auf dem für die Tesla-Fabrik vorgesehenen Grundstück in Grünheide bei Berlin. Tesla äußerte sich zunächst nicht. Zuvor hatten der Tagesspiegel und der RBB darüber berichtet.

"Da davon auszugehen ist, dass die Rodung der 82,9 ha Waldfläche nur wenige Tage in Anspruch nehmen wird, würde ein weiteres Zuwarten mit der vorliegenden Entscheidung deshalb praktisch zu einer Erledigung des vorliegenden Rechtsstreits führen", hieß es in dem Gerichtsbeschluss. Zwar stehe eine endgültige Entscheidung noch aus. Der Antrag der Umweltverbände auf einen endgültigen Stopp weiterer Fällarbeiten sei jedoch nicht offensichtlich unbegründet.

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