Tesla-Model-S

Damit die Batterien auch für das Model S günstiger werden, plant Tesla den Bau einer riesigen Akkufabrik. – Bild: Tesla

Der Auserwählte muss zehn Prozent der Kosten der Akkufabrik übernehmen ? das wären ungefähr eine halbe Milliarde US-Dollar. Doch öffentliche Fördermittel alleine reichen nicht, um den Zuschlag von Tesla zu bekommen. Das Unternehmen fordert außerdem grüne Energie ? Solarstrom oder Windenergie – zu einem günstigen Preis, bezahlbare aber gut ausgebildete Arbeitskräfte und des Weiteren eine gute Anbindung zum Montagewerk in Fremont, Kalifornien. Auch von Steuererleichterungen ist die Rede.

Zwischen Arizona, Georgia, Texas, Kalifornien und New Mexiko spielt sich quasi ein Pokerspiel ab: Wer kann Tesla das bessere Angebot unterbreiten? Der Zuschlag würde viele gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen.

Tesla ist auf die neue Akkufabrik angewiesen um die Batteriekosten für den kommenden Model 3 drastisch zu senken und um das Ziel von 500.000 produzierten Einheiten pro Jahr zu erreichen. Die Produktion des Model 3 soll im Mai 2017 anlaufen. Die Produktion des Model X startet schon im Februar 2015. Ein SUV, was auf dem Model 3 basiert, soll Mitte 2018 kommen. Die Analysten von IHS gehen davon aus, dass Tesla im Jahr 2020 insgesamt 154.000 Autos produzieren wird. Außerdem prognostiziert IHS, dass das Model 3 im selben Jahr das absatzstärkste Modell des E-Auto Pioniers sein wird. 51.000 Einheiten sollen demnach im Jahr 2020 einen Kunden finden.

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Gabriel Pankow / Quelle: IHS