Tesla-Logo

Der Elektro-OEM schreibt 114,9 Millionen US-Dollar mehr Schulden als noch im Vorjahreszeitraum Bild: Tesla

| von Jennifer Kallweit

Der Nettoverlust stieg auf 397,2 Millionen US-Dollar von 282,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie betrug minus 2,04 Dollar nach minus 2,13 Dollar zuvor. Der bereinigte Verlust je Anteil lag bei 1,33 Dollar. Analysten hatten mit einem Fehlbetrag von 81 Cent je Aktie gerechnet. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen auf 322 Millionen von rund 182 Millionen Dollar. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 0,8 Prozent.

Der Umsatz erreichte mit 2,7 Milliarden Dollar dagegen mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes. Hier hatten die Marktbeobachter nur mit 2,61 Milliarden gerechnet. Die Auslieferungen der Limousine Modell S und des SUV-Modells X stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres um fast 70 Prozent auf rund 25.000 Einheiten, damit war das Quartal nach Absatz das Beste für Tesla seit der Unternehmensgründung 2003.

Es ist der zweite Quartalsbericht von Tesla als integriertes Auto- und Energieunternehmen. Im November hatte Tesla für 2,1 Milliarden Dollar Solarcity gekauft und jüngst das "Motor" aus dem Firmennamen gestrichen.

Die Produktion des Modells 3, dem Elektroauto für den Massenmarkt, dürfte wie geplant im Juli beginnen. Im Laufe des Jahres sei dann mit einer wöchentlichen Produktion von über 5.000 zu rechnen. Tesla hatte angekündigt, die Gesamtproduktion im Jahr 2018 auf eine halbe Millionen Fahrzeuge hochzufahren und bis zum Jahr 2020 eine ganze Million zu fertigen. Das ambitionierte Ziel ist vom Erfolg des Modell 3 abhängig. Im vergangenen Jahr hatte Tesla rund 84.000 Fahrzeuge gefertigt.

Elektroautos in Deutschland: Die Zeit ist reif