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Schuld am Milliardenverlust bei Daimler sind stark gestiegene Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal sowie für Rückrufe wegen möglicher Airbag-Probleme. Bild: Daimler

Gut zwei Monate nach seinem Antritt muss der neue Daimler-Vorstandschef Ola Källenius am Mittwoch (24. Juli 2019) schlechte Nachrichten verkünden. Das zweite Quartal, das steht bereits fest, ist nicht gut gelaufen für den Stuttgarter Autobauer. Zweimal innerhalb von nur drei Wochen hat Källenius jüngst die Erwartungen gesenkt. Auf Basis vorläufiger Zahlen verbuchte Daimler im zweiten Quartal einen Milliardenverlust im operativen Geschäft.

Schuld sind stark gestiegene Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal sowie für Rückrufe wegen möglicher Airbag-Probleme. Außerdem bekommt Daimler die Flaute auf vielen Märkten zu spüren und hat dazu noch Anlaufschwierigkeiten mit neuen Modellen. Für Källenius ist es die erste Quartalsbilanz seit seinem Antritt als Vorstandsvorsitzender Mitte Mai. Das erste Quartal des Jahres hatte im April noch sein Vorgänger Dieter Zetsche bilanziert.