Toyota_Prius-Prime_Batterietechnologie

Im vor dem Marktstart stehenden Toyota Prius Prime setzt der Autobauer Li-Ionen-Batterien ein. Vor dem Hintergrund des massiven Wandels Richtung dieser Batterietechnologie gibt es nun Spekulationen, dass die Japaner eine Batteriefabrik in den USA planen. Bild: Toyota

| von Frank Volk

Über das Vorhaben zum Bau einer Batteriefabrik in den USA berichtet WardsAuto und bezieht sich dabei auf Aussagen eines namentlich nicht genannten Primearth-Managers. Primearth ist eine Tochtergesellschaft von Toyoto und produziert sowohl die im Hybrid-Besteller Prius eingesetzte Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) wie auch Li-Ionen-Batterien, die inzwischen im Prius Prime eigensetzt werden.

 In dem Bericht heißt es, die Entscheidung hänge einerseits von der Absatzentwicklung elektrisch angetriebene Autos in den Staaten ab. Andererseits stünde der mögliche Bau einer Batteriefabrik in den USA im Zusammenhang mit dem bei Toyota forcierten Wechsel von NiMH-Akkus auf Li-Ionen-Batterien. Hier gebe es Sicherheitsbedenken bezüglich des Transports der bislang in Japan produzierten Batterien.

Unabhängig von dem Report geht IHS Markit in einer Prognose davon aus, dass für Toyota auch auf lange Sicht  Japan der mit Abstand wichtigste Standort zur Produktion von Batterien bleiben wird. Das unabhängig vom Wandel Richtung Li-Ionen-Akkus. Der ist markant: Fertigte Toyota 2016 noch etwas über 920.000 Fahrzeuge mit NiMH-Batterien und etwa 520.000 mit Li-Ionen Akkus, werden es laut den Marktexperten im Jahr 2022 unter 740.000 Fahrzeuge mit NiMH-Akkus sein, aber 2,2 Millionen mit Li-Ionen-Batterien an Bord. In den USA dürfte die Zahl der Toyota-Modelle mit Li-Ionen-Akkus von 235.000 im Jahr 2022 auf 362.000 im Jahr 2027 steigen.

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