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Trotz schlechter US-Geschäfte hebt der japanische Autobauer Toyota die Prognose fürs laufende Geschäftsjahr an. - Bild: kru

Im operativen Geschäft machten die Japaner dort zwischen Oktober und Ende Dezember gut 17 Milliarden Yen (136 Milionen Euro) Verlust, nachdem sie vor einem Jahr noch 90 Milliarden Yen Gewinn eingefahren hatten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Weil die Geschäfte in Japan und dem restlichen Asien aber besser als vor einem Jahr liefen und selbst der schmale Gewinn in Europa stabil blieb, sank der operative Gewinn konzernweit nur um gut 16 Prozent auf knapp 125 Milliarden Yen. Experten hatten allerdings mit deutlich mehr gerechnet. Unter dem Strich stieg der Quartalsgewinn nach Minderheiten dagegen um fast ein Viertel auf knapp 100 Milliarden Yen, weil Toyota weniger Steuern zahlen musste als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um rund neun Prozent auf gut 5,3 Billionen Yen.

Japaner bleiben auch bei der Prognose hinter den Erwartungen zurück

Auch bei der Prognose für das am 31. März endende Geschäftsjahr blieb Toyota überwiegend hinter den Erwartungen zurück: Die Schätzung für den operativen Gewinn und das Ergebnis nach Minderheiten hoben die Japaner jeweils um rund zehn Prozent an und erwarten nun 1,15 Billionen Yen operativen Gewinn und ein Ergebnis unter dem Strich von 860 Milliarden Yen. Analysten hatten sich allerdings mehr erhofft. Dagegen erfüllte Toyota mit der um gut zwei Prozent auf 21,8 Billionen Yen angehobenen Umsatzprognose die Erwartungen. Die Absatzprognose erhöhte Toyota von 8,75 Millionen auf 8,85 Millionen Autos.

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dpa/Guido Kruschke