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Toyota hat den Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres dank des schwächeren Yen und Kostensenkungen drastisch nach oben geschraubt. - Bild: kru

Die Japaner wollen in diesem Jahr als erster Hersteller mehr als zehn Millionen Fahrzeuge bauen, wie der Konzern am Freitag mitteilte und damit entsprechende Medienberichte bestätigte.

Toyota zeigte sich optimistisch, auf der Gewinnerspur zu bleiben. Die Japaner hoben die Ergebnisprognose um acht Prozent an. Der Autobauer traut sich in dem bis März laufenden Geschäftsjahr nun einen Nettogewinn von 1,48 Billionen Yen zu, umgerechnet mehr als elf Milliarden Euro. Dabei profitiert Toyota nicht nur von der schwachen Heimatwährung, auch harte Einsparmaßnahmen zeigen ihre Wirkung. Der Autobauer hatte sich schon zu Zeiten des teuren Yen verschlankt, um die Produktion in der Heimat aufrecht erhalten zu können.

Ergebnisprognose um acht Prozent angehoben

Der Nettogewinn der Japaner hatte sich im Quartal dadurch auf 562,1 Milliarden Yen fast verdoppelt und die Markterwartungen bei weitem übertroffen. Auch der operative Gewinn verdoppelte sich beinahe auf 663,4 Milliarden Yen, der Umsatz legte um satte 14 Prozent auf 6,26 Billionen Yen zu. Beim Absatz hatte die weltweite Nummer Zwei, General Motors, die Japaner im zurückliegenden Quartal allerdings übertrumpft. Volkswagen liegt knapp hinter dem Duo und will es bis 2018 überholen.

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dpa/Dow Jones Newswires/Guido Kruschke