Toyota Mirai

Toyota glaubt, mit dem Mirai die Erfolgsstory des Prius wiederholen zu können. Bild: Toyota

Auch der Prius wurde anfangs belächelt und insbesondere seitens der deutschen Autoindustrie als untaugliche Übergangstechnologie abgetan. Inzwischen hat sich die Hybridtechnologie nicht nur für Toyota zu einem wesentlichen Faktor in den Verkaufszahlen entwickelt, durch die zögerliche Entwicklung bei rein elektrischen Fahrzeugen sind Hybride und Plug-in-Hybride der Schlüssel, um mit größeren Autos die ab 2020 geforderten Flottenverbräuche zu erreichen. Wenn man Stand heute zurück blicke, so Robert Carter, Vertriebschef von Toyota in den USA, dann könne man feststellen, dass der Prius die Automobilindustrie verändert habe. Wenn man später einmal zurückblicken werde, werde man wohl sagen, der Mirai habe alles verändert, orakelte Carter gegenüber der Detroit News. Allerdings spreche er nicht von zwei oder drei Jahren, sondern von einem Zeitraum von 20 bis 30 Jahren: “Wir werden keine Über-Nacht-Erfolgsgeschichte erleben, aber ein stetiges Wachstum.”

Toyota hat den Miari kürzlich auf der LA Auto Show vorgestellt. In den USA soll das Fahrzeug gegen Ende des nächsten Jahres ausgeliefert werden. Der Startpreis in Nordamerika liegt bei 57.500 US-Dolar, durch diverse Steuererleichterungen und Incentives für Zero-Emission-Fahrzeuge könnte der Einstiegspreis aber um etwa 10.000 Dollar sinken. Wie in den Anfängen beim Prius will Toyota die Erfolgsstory “Brennstoffzelle” in Kalifornien starten.

Wichtiger als der Preis wird allerdings die infrastrukturelle Versorgungslage werden. Auch die dürfte sich in Kalifornien bis zum Markteintritt des Mirai deutlich verbessern. So würden bis zum Launch in der Region Los Angeles/San Francisco weitere 23 Ladestationen für FCEV-Fahrzeuge gebaut, sagte Carter.

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Frank Volk