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Toyota hat heute Mittwoch (15.Oktober) einen weltweiten Rückruf von insgesamt 1,75 Millionen Autos gestartet. Bild: Toyota

Wie der japanischen Hersteller heute (Mittwoch, 15. Oktober) mitteilte, seien unter anderem Probleme mit Bremskopfzylindern und Benzinleitungen Ursache des weltweiten Rückrufs. In Europa seien 36.000 Autos der Premium-Marke Lexus betroffen, die zwischen Januar 2005 und September 2010 gebaut wurden. Davon entfielen rund 3.000 auf Deutschland. Bei diesen Autos gebe es Probleme mit Benzinleitungen. Weitere Infos in Kürze.

Ergänzung von 11:12 Uhr

Beim aktuellen Rückruf sind mit 1,05 Millionen Fahrzeugen die meisten in Japan betroffen. Hinzu kommen 423.000 Fahrzeuge in den USA und 98.400 in China. Berichte über Unfälle oder Verletzte lägen nicht vor. Es handele sich mehr als ein Dutzend Fahrzeugmodelle, hieß es.

Erst im April hatte der Branchenprimus mehr als sechs Millionen Autos wegen Problemen bei fünf Bauteilen, darunter dem Kabelbaum, der Lenksäule und den Sitzschienen, in die Werkstätten geholt. Vor vier Jahren hatte ein millionenfacher Rückruf das Image des Unternehmens schwer angeschlagen. Die Behörden auf dem wichtigen US-Markt hatten Toyota vorgeworfen, 2009/2010 Rückrufe wegen rutschender Fußmatten und klemmender Gaspedale verzögert zu haben. Als Lehre daraus hatte der Konzern eine Qualitätsoffensive gestartet. Bei Zweifeln an der Qualität will man konsequent alle betroffenen Autos zurückholen.

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fv/dpa