Lexus GS

Ein Lexus-GS-Prototyp mit dem Namen “Highway Teammate” könne bereits auf Autobahnen auffahren und dort die Spur wechseln. Bild: Toyota

Die Japan-Marke spricht bei der eigenen Technologie vom “Automatisierten Fahren”. Bisher hatten die Japaner ihre Technik als Fahrerunterstützung beschrieben. “Unser Ziel bleibt dabei das gleiche – Unfälle verringern und die Mobilität verbessern”, so Toyota-Ingenieur Masahiro Iwasaki.

Die Japaner arbeiten bereits seit zwei Jahrzehnten an der Technologie. “Wir arbeiten sehr lange daran, diese Technologie zu entwickeln. Wir haben Vorteile und wir werde diese behalten”, erklärte Moritaka Yoshida, Toyota-Chef für Sicherheitstechnologie, mit Blick auf neue Konkurrenten wie Google.

Der Autobauer geht davon aus, dass es zwei Herangehensweisen an die Technik gebe. Zu der ersten zählten komplett selbstfahrende Autos, erklärt Iwasaki. Die zweite Kategorie umfasse eher teilautonome Technologien, die in naher Zukunft in Autos für die breite Masse eingebaut werden könnten.

Das Auto, das Toyota nun vorstellte, gehöre in die zweite Kategorie. Ein Prototyp des Fahrzeugs, ein Lexus GS mit dem Namen “Highway Teammate”, könne bereits auf Autobahnen auffahren und dort die Spur wechseln. Sobald das Auto die Autobahn verlasse, werde der Fahrer aufgefordert, wieder die Kontrolle zu übernehmen. Die Kosten für die Sensoren müssten aber noch massiv gesenkt werden, bevor die Technologie in Autos für den Massenmarkt einsetzbar sei, so Iwasaki.

gp / Quelle: Dow Jones Newswires