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Toyota will Yen-Stärke mit Kostensenkungen bis 20 Prozent begegnen. - Bild: Toyota

Um 20 Prozent sollen die Kosten gesenkt werden, wie Toyotas Vizepräsident Atsushi Niimi am Dienstag sagte. Nur so sei es möglich, dass der Export bei einem Wechselkurs von 80 Yen im Vergleich zum Dollar profitabel ist.

Zuvor hatte Toyota gewarnt, der Export sei unterhalb eines Wechselkurses von 90 Yen nicht profitabel. “Wenn wir jedoch die Kosten um 20 Prozent herunterfahren können, wären wir auch bei einem Wechselkurs von 80 Yen wettbewerbsfähig”, so Niimi.

Der anhaltend starke Yen belastet Toyota stärker als die heimische Konkurrenz, da das Unternehmen etwa die Hälfte seiner weltweit verkauften Fahrzeuge exportiert. Die japanischen Wettbewerber Honda Motor und Nissan Motor kommen auf eine Exportquote von lediglich etwa 25 Prozent.

Neben einer Vereinfachung und Standardisierung der Teileproduktion soll auch verstärkt aus China importiert werden, um die Yen-Stärke zu kompensieren. Japanische Produktionsstätten sollen aber laut Niimi nicht geschlossen werden. Toyota erholt sich derzeit von den Folgen der Erdbebenkatastrophe in Japan und fährt die Produktion massiv hoch. Die Fertigung aller Modelle soll bis Oktober wieder aufgenommen werden.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke