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Rückrufe auf dem Heimatmarkt sorgen für Kopfschmerzen bei Honda. – Bild: kru

Dazu habe der schwache Yen sowie Kostenkürzungen beigetragen. Wegen gedämpfter Absatzaussichten in Japan und dem Rest Asiens senkte Honda jedoch seine Jahresprognose von 600 auf jetzt 565 Milliarden Yen.

Damit würde der Ertrag am Ende des Geschäftsjahres um 1,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegen. Der Umsatz dürfte ebenfalls mit 12,7 Billionen Yen etwas niedriger ausfallen als bislang gedacht (12,8 Billionen Yen). Zum Vorjahr wäre dies jedoch eine Steigerung von immerhin noch 7,7 Prozent. Zuletzt hatte der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal um 10,2 Prozent auf drei Billionen Yen angezogen. Bezogen auf die erste Jahreshälfte erhöhte sich der Gewinn auch dank gestiegener Auslieferungen in Japan sowie anderen asiatischen Märkten um 18,8 Prozent auf 288,4 Milliarden Yen.

Kopfschmerzen bereiteten Honda allerdings in letzter Zeit wiederholte Rückrufe auf dem Heimatmarkt. Allein das Kompaktwagen-Modell Fit musste der Konzern seit vergangenem Oktober bereits fünf Mal in die Werkstätten rufen, erst kürzlich waren wieder 240 000 Fahrzeuge betroffen. Um die Verantwortung dafür zu übernehmen, verzichtet Honda-Chef Takanobu Ito drei Monate auf 20 Prozent seines Gehaltes.

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gp / Quelle: dpa-AFX