Verhaltene Prognose für neuen Ford Fiesta

Mit der nächsten Generation gibt es deutlich mehr Vielfalt beim Ford Fiesta (im Bild der brandneue Active), dennoch dürfte es schwer fallen, an die Verkaufszahlen des noch aktuellen Modells anzuknüpfen. Bild: Ford

| von Frank Volk

Mehr Varianten, mehr Technik und ein Schuss Premium: trotz einer optisch eher sanften Weiterentwicklung hat Ford für seinen Millionenseller alle Register gezogen.

Dass die Weltpremiere in Köln stattfand, hat natürlich damit zu tun, dass der Wagen dort gebaut wird, mehr aber noch damit, dass der Fiesta neben dem VW Polo und dem Renault Clio zu den wichtigsten Fahrzeugen im Segment gehört und der Erfolg des Wagens in Europa von elementarer Bedeutung für den Erfolg von Ford in Europa ist: Laut einer von IHS Markit zur Weltpremiere  veröffentlichten Prognose werden 93 Prozent der gesamten Fiesta-Produktion in Europa inklusive Russland und der Türkei verkauft . Das werde sich auch mit dem neuen Fiesta nicht wesentlich ändern. Und das ist ein Problem.

Angesichts des harten Konkurrenzsituation im B-Segment, des auf längere Sicht stagnierenden Marktes und der sich ändernden Kundenvorlieben glauben die Marktexperten von IHS Markit nicht daran, dass es dem neuen Modell gelingen wird, an die Verkaufszahlen des noch aktuellen Fiesta anzuknüpfen. Von diesem wurden durchschnittlich rund 350.000 Einheiten pro Jahr verkauft. Das beste Jahr hatte der Typ B299 mit über 480.000 Einheiten im Jahr 2009, in diesem Jahr dürfte das Auto nochmal auf 393.000 Einheiten kommen.

Daran dürfte der jetzt vorgestellte Nachfolger mit der Typbezeichnung B479 nicht heranreichen. Für das Auto, das Mitte 2017 an den Markt kommen soll, erwartet IHS Markit einen durchschnittlichen Absatz in der Größenordnung von 300.000 Einheiten pro Jahr.

Ford Fiesta: Mehr Premium, mehr Technik, mehr Varianten

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